7315";p="228286 hat geschrieben:2543";p="228242 hat geschrieben:Genau!
Es ist doch wohl einigermassen symptomatisch wenn sich die Gatewaybetreiber schon "gegenseitig auf die Füsse treten".
Das ist ein klares Indiz für "Überversorgung". Dann sollen die Gatewaymasochisten doch konsequent z.B. auf CTCSS bauen.
Die wenigen Luftschnittstellenfuker welche tatsächlich auf ein Gateway angewiesen sind (oder dies glauben) müssen dann eben ein wenig nachrüsten. CTCSS-fähige Geräte sind durchaus bezahlbar.
.... Um mal den Grinsekater, einen bekannten CB-Funk Gelehrten zu zitieren
:"Die sollen lieber auf den Berg fahren und funken"
Es gibt durchaus "User" die dazu nicht die Möglichkeit haben.
Die Wenigsten sind allerdings auf die Luftschnittstelle angewiesen.
Und "Kommunikation als solche" geht auch durchaus ohne Gateways -wie VCBF bewiesen hat- und es auch "Räume" in diversen Gatewaysystemen gibt welche nicht "auf Sendung" gehen.
Damit wäre das Argument der "sozialen Komponente", welche der CB-Funk tatsächlich eine ganze Weile fast alternativlos erfüllte, inzwischen deutlich entkräftet.
7315";p="228286 hat geschrieben:CTCSS würde das Hauptproblem nicht lösen. Das besteht nach wie vor darin das die Gateways rund um die Uhr die Chatinhalte aus dem Internet in die Luft blasen und somit die Frequenzen zumüllen. Ein Lösungsansatz wären Gateways die lediglich der Verbindung zwischen echten Funkstationen dienen und bei denen PC- User außen vor bleiben. Hier würde dann auch CTCSS Sinn machen damit die Gateways in den Pausen kein QRM übertragen. Mit ein wenig Organisation ließe sich in vielen Fällen sogar eine Art Relaisbetrieb realisieren. Die Diktatoren müssten dann allerdings ihr Machtgehabe woanders hin verlagern, was sicherlich keinen Funker stören würde.
CTCSS würde das Problem der gegenseitigen Störung der Gateways stark begrenzen wenn man sich auf verschiedene CTCSS-Töne einigt.
Das würde sicherlich die Gatewaybetreiber - und Nutzer zu Investitionen in ein CTCSS-tauglichesGerät "zwingen".
Aber das ist ja nicths wirklich Neues. Jeder, der halbwegs auf dem "Stand der (erlaubten) Technik" bleiben wollte, musste immer wieder "aufrüsten".
Sei es bei der Freigabe von FM mit zuerst 23 dann 40 und schliesslich sogar 80 Kanälen oder der Freigabe von SSB mit zuerst 12 und dann 40 Kanälen auch für AM.
Oder die Freigabe von digitalen Betriebsarten -zu oft leider auf PR reduziert-.
Selbst dieTeilnahme an webbasierten Diensten die einen Zugang nach "draussen" zum echten[tm] CB-Funk ermöglichen setzt einen Computer und I-Netzugang voraus.
2543";p="228242 hat geschrieben:7315";p="228286 hat geschrieben:Alternativ dazu wäre die Verwendung eines mobilen I-Netzugangs eher die technische Entsprechnung.
Das hätte zwar nix mehr mit CB Funk zu tun, wäre aber ne sinnvolle wenn auch kostspieligere Alternative. Eine passende Anwendung gibts bereits, Virtual-CBFunk .

Die Gatewaysysteme "können" das auch schon lange.
Und der Kostenfaktor für mobiles I-Net ist (inzwischen!) genauso überschaubar wie ein DSL-Anschluss.
Ich erinnere mich mit Grausen an die Zeiten als es noch keine Flatrate gab und es Internet noch per Modem und dann per ISDN auf Zeitabrechnungsbasis gab.
Ich habe die "Startphase" des I-Net (zum Ortstarif von 0,21 DM/ 6 Minuten) und des Mobilfunks (bei Minutenpreisen von 2,99 DM) erheblich monetär unterstützt.
Ich habe dieses Jahr für mich (als selbst. Handwerker) komplett auf mobiles Telefonieren und Surfen umgestellt und zahle auch nur ca. 40 EUR/ Monat für die Telefonflat in ALLE Netze -auch Mobilnetze- deutschlandweit UND mobiles I-Net bis 7.2 MBit bei 5 GB/ Monat (danach Geschwindigkeitsreduzierung auf 64KBit ohne Zeit und Mengenlimit).
Für "normale" Mobilfunkverträge gibt es die Surfoption auch als durchaus bezahlbare Option oben drauf.
Dann ist man bei VCBF & co jedenfalls über ein Funknetz verbunden und nicht nur per Draht.
